Johann Georg Grockenberger 31.10.1813 Verrenberg - ??.??.1892 (unsicher) oo 07.09.1856 in Duisburg Johanne Henser ??.??.1815 - ??.??.???? | |-----------------------------------------| | Johann Georg Grockenberger ist - Im Ortsarchiv/Pflegrechnungen gibt es 1849 einen Hinweis, dass er als Diakon in Duisburg war - (laut Auswandererkartei) im Juli 1856 nach Westfalen (damals Preussen) ausgewandert - (laut Familienregister) 1861 nach Preussen ausgewandert - laut Hohenloher Boten 1860 nach Preussen ausgewandert - laut Theilungsunterlagen von 1865 ist sein Aufenthalt unbekannt - laut Theilungsunterlagen von 1867 ist sein Aufenthalt unbekannt - laut Pflegschaftsakte von 1878 lebte er zu diesem Zeitpunkt in Danzig in einem Hospital. Er wird als ehemaliger Lehrer bezeichnet. Ihm steht eine Erbschaft von 1150M zu, die vom Pfleger Georg Schanzenbach verwaltet wird. Enmthalten ist auch ein Brief von Johann Georg Grockenberger an ...., in dem er schreibt, dass er vollständig erblindet ist und für seine Wohnung im Hospital monatlich 9M zahlen muss. - (laut Achim Grockenberger) ist er 1892 in Unterbrüden (jetzt Gde. Auenwald, Rems-Murr-Kreis) verstorben.
Johann Georg Grockenberger bekommt ein Zeugnis - 1841 |
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 21.August 1841 findet sich folgendes: Dem Johann Georg Krokenberger wird ein gemeinde Räthliches Prädikats zeigniß ausgestelt 1) ist er noch nicht in untersuchung gestanden auch noch nicht gestraft worden 2) hat er sich jederzeit fleisig und klagloß betragen was man ihm nichts schlechtes nachzusagen weiß |
Johann Georg Grockenberger möchte einen Geburtsbrief - 1842 |
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 13.Dezember 1842 findet sich folgendes: Johann Georg Krokenberger ehelicher Sohn des + Michael Krokenberger Bürger und Wein Gärtners dahier erklärt die Absicht sich in Mittelstadt, Uracher Oberamts niederzulassen und bittet um Ausfertigung eines Geburtsbriefs Beschluss zu bezeugen 1) daß gedachter Johann Georg Krokenberger der eheliche Sohn des ... Michael Krockenberger und seiner Gattin Christina geb. Weidner und lt. vorgelegten Tauf Scheins am in Verrenberg geboren ist; 2) daß derselbe zur evangel. Confession sich bekennt 3) daß er zur Zeit unverehlicht und Kinderlos ist 4) daß er württembergischer Staats Bürger und Gemeindebürger zu Verrenberg ist, 5) daß derselbe hinsichtl. seines Prädikats unseres Wissens an keinem der im revidirten Bürgerrechtsgesez v. 4.Dbr 1833 Art.19 bezeichneten Mängel leidet 6) daß was sein Vermögen betrifft, derselbe nach glaubhaften Ausweiß besizt Erspartes ... an baarem Gelde 50f. Zuschuß von seiner Schwester 50f. welche leztere zu Abreichung dieser Summe fähig ist, daß sein ganzes Vermögen daher in 100f. bestehe. 7) daß seinem Austritt aus dem diesseitigen Staats u Gemeindeverband unsers Wissens kein Hinderniß im Wege steht ad 6 erklärt a) die Mutter daß sie das ersparte Vermögen ihres Sohnes in Henden habe, und ihm dasselbe bey seiner Verheurathung ausfolgen werde b) die Schwester Susanna Barbara Carle Sie verpflichte sich ihrem Halbbruder zu seinem Vermögen die Summe von 50f. beizuschießen |
Johann Georg Grockenberger möchte für seine Verobte das Bürgerrecht - 1856 |
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 21.Mai 1856 findet sich folgendes: Es erschien Georg Krokenberger lediger Schumachermeister von hier bittet um die Erlaubniß sich mit Johannete Margarethe H… aus Dortelweil Freistadt Frankfortscher Gebietes Verehlichen zu dürfen um dessen Verlobte in das hies. Bürgerrecht aufzunehmen. Bittsteller legt aber keinen förmlichen Geburtsbrief oder Vermögenszeugnis von seiner Braut vor. Der Gemeinderath und Bürgerausschuß hat daher einstimmig Beschlossen Den Bittsteller mit seinem Gesuche abzuweißen, da der Nahrungsstand nicht gesichert erscheint weil er vorgesezte Beweismittel nicht im Original schriftlich nachgewiesen, zugleich auch kein eigen erspartes Vermögen nachgewiesen habe dem Bittsteller zugleich ihm zu eröffnen, daß wenn er gegen dieses Erkenntniß kraft ... |
Wie die Auswanderung unten zeigt, wurde es nichts aus diesem Ehegesuch. |